60 „Spinner“ beim Workshop Wohnen und Bauen nach 2030

„Ich freue mich, dass so viele ’Spinner’ den Weg in die Johannstadthalle gefunden haben“ – mit diesen Worten begrüßte der Leiter der Dauerausstellung WohnKultur, Hans-Peter Fischer, die zahlreichen Bürger. Unter dem Motto „Zukunftsspinnerei“ trafen gestern Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen und Unternehmen, aber auch Bürger und Politiker aufeinander. Das Ziel war, Ideen für das Bauen und Wohnen in der Zukunftsstadt Dresden nach 2030 zu teilen, weiterzuentwickeln und schließlich festzuhalten. Mittels einer Open Space Methode konnten die Teilnehmer ihre ganz individuellen Visionen und Ideen eines nachhaltigen Dresdens zu Papier bringen. Genug Freiraum für die kreative Arbeit boten u. a. die Räumlichkeiten der Ausstellung WohnKultur, wo in Gruppen an den Zukunftsvisionen gesponnen wurde.

Mobilität, Quartiersgemeinschaft, Energie sowie flexibles und kostengünstiges Wohnen gehörten u. a. zu den 10 Visionen, die an diesem Abend entwickelt wurden.
Mobilität, Quartiersgemeinschaft, Energie sowie flexibles und kostengünstiges Wohnen gehörten zu den 10 Visionen, die an diesem Abend entwickelt wurden.

Unten den 10 Visionen, die an diesem Abend ausgiebig diskutiert und künstlerisch festgehalten wurden, fanden sich Themen, wie Mobilität, Quartiersgemeinschaft, Energie sowie flexibles und kostengünstiges Wohnen. Die Ergebnisse der Arbeit werden gesammelt und veröffentlicht, Stadtrat und Stadtverwaltung erhalten die Entwürfe zur Inspiration.

Im Rahmen des Projektes Zukunftsstadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden 51 Städte, darunter auch Dresden, eingeladen, im Herbst 2015 Zukunftsvisionen für sich zu entwickeln. Dazu finden in Dresden etwa 20 Veranstaltungen statt, die sich die Frage stellen, wie verschiedene Aspekte des städtischen Lebens aussehen können, wenn sie nachhaltig gestaltet werden. Eine dieser Veranstaltungen war der gestrige Workshop. Zu den Partnern und Sponsoren gehörte die Technische Universität Dresden (Fakultät Bauingenieurwesen, Institut für Massivbau), Wir gestalten Dresden e.V., Silicon Saxony e.V. sowie C³ – Carbon Concrete Composite e.V.