Carbonbetonboot gewinnt

Schwimmender Carbonbeton – kaum vorstellbar, aber wahr. Das Betonbootteam der TU Dresden gewinnt in der Offenen Klasse bei der 15. Deutschen Betonkanu-Regatta in Brandenburg an der Havel mit einem Boot aus Carbonbeton.

Das Boot BBT Semper orientiert sich an den historischen Schaufelraddampfern, die auf der Elbe zwischen Meißen und Bad Schandau verkehren.

Laut Konstruktionsbericht der etwa 25 Studentinnen und Studenten des Dresdner Teams besteht „der Schwimmkörper … aus 12 Segmenten. Sechs der 12 Segmente bilden das Mittschiff und sind mit 1m Höhe, 1m Länge und 1,75m Breite baugleich ausgeführt. Die restlichen sechs Segmente bilden Bug bzw. Heck des Bootes aus und verjüngen sich daher. Der Schwimmkörper ist zu zwei Achsen symmetrisch.“

Angetrieben wird das Boot mit Muskelkraft – Teile von zwei Fahrrädern dienen als Maschinen für die beiden Schaufelräder, die einen Durchmesser von zwei Metern haben und  je aus zwölf konischen Kreisringsegmenten bestehen.“