Referenzobjekte

Entwicklung der Referenzobjekte zum Thema Carbon- und Textilbetonbauweise

Bereits zum heutigen Zeitpunkt stellt die Carbon- und Textilbetonbauweise eine wirtschaftliche Alternative dar. Im Vergleich zum Stahlbeton werden allein durch die schlankeren Bauteile weniger Ressourcen benötigt, wodurch auch flexiblere Formgebungen ermöglicht werden. In Folge dessen werden immer mehr Anwendungen in der Baupraxis sowohl im Neubaubereich als auch im Bereich der Ertüchtigung und Sanierung realisiert (Abbildung 1). Die Einsatzgebiete umfassen dabei den
Hoch-, Tief- und Ingenieursbau (Abbildung 2). Auf diese Weise lässt sich nicht nur die Umsetzbarkeit der Carbon- und Textilbetonbauweise nachweisen, sondern auch künftige Forschungsschwerpunkte wie auch Anwendungs- und Fachgebiete herleiten. In Kombination mit Suchbegriffen zu „Carbon- und Textilbeton“ sind seit dem Jahr 2000 weltweit über 100 Anwendungen ausfindig zu machen, wovon ca. dreiviertel in der Bundesrepublik Deutschland vorzufinden sind. Auffällig ist, dass sich in diesem Zusammenhang das Portfolio seit Beginn des C³-Projektes im Jahr 2014 fast verdoppelt hat.

Abbildung 1: Entwicklung der Referenzobjekte in Abhängigkeit des Elementes ab dem Jahr 2000; Suchbegriffe zu „Carbon- und Textilbeton“ (Darstellung © Stefan Minar)
Abbildung 2: Entwicklung der Referenzobjekte in Abhängigkeit des Einsatzgebietes ab dem Jahr 2000; Suchbegriffe zu „Carbon- und Textilbeton“ (Darstellung © Stefan Minar)

Nachfolgend sehen Sie beispielhaft eine Auswahl bestehender Anwendungen zur Carbon- und Textilbetonbauweise in der Bundesrepublik Deutschland. Für eine eigenständige Bewertung werden die Ergebnisse der Suchanfrage als PDF-Liste zur Verfügung gestellt.