Neues Karbon-Forschungslabor in Dresden

Die Gründer des neuen Forschungszentrums: Prof. Hubert Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) (links) und Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden
Die Gründer: Prof. Hubert Jäger, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) (links), Prof. Chokri Cherif, Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden

„Research Center Carbon Fibers Saxony“ (RCCF) heißt das Karbon- Forschungslabor, das heute, zum Auftakt des „20. Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums“ offiziell an der TU Dresden in Betrieb genommen wird. Im RCCF wollen Wissenschaftler der TU Dresden erproben, wie sich am effektivsten maßgeschneiderte Kohlefasern für superleichte Autos, Flugzeuge und Möbel herstellen lassen. Künftig werden Karbon-Verbundwerkstoffe enorm an Bedeutung und Anwendungsbreite gewinnen. Karbon-Verstärkungen könnten zum Beispiel sehr grazile Häuser aus dem 3D-Betondrucker oder superfeste Bauteile nach dem Vorbild der Natur („Bionik“) ermöglichen.
In dem Zentrum sollen durchgängige Entwicklungsketten vom Faserrohstoff bis zum fertigen Bauteil erforscht werden. Die Ergebnisse der Forschungen sollen in die industrielle Anwendung transferiert werden.
Die Gründer des neuen Labors, Prof. Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) sowie Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) – beide an der TU Dresden tätig – sind Partner im C³-Konsortium.
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