Klimaschutz und Ressourceneffizienz dank innovativer Baustoffe

Brücke aus Textilbeton in Albstadt-Lautlingen (Foto © Jörg Singer, Visualisierung © Genese)

Kohlenstofffasern, die dünner als ein menschliches Haar sind, bilden die Grundlage des innovativen Verbundwerkstoffs – dem Carbonbeton. Damit sind Konstruktionsdicken von nur einem Zentimeter realisierbar. Im Vergleich zur traditionellen Stahlbetonbauweise sind bis zu 80 Prozent weniger Beton notwendig, CO2-Emissionen können somit um bis zu 50 Prozent verringert werden.

Unter dem Dach der Zukunftsinitiative simul+ führen das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und der C³ – Carbon Concrete Composite e. V. gemeinsam am 3. Mai 2019 in Dresden das Fachforum „Carbonbeton – Klimaschutz und Ressourceneffizienz dank innovativer Baustoffe“ durch.

Nicht nur Neubauten entstehen wirtschaftlicher, umweltschonender und filigraner. Carbonbeton kann auch für die sichere und ressourcensparende Sanierung von Gebäuden, Brücken, sowohl in landwirtschaftlich als auch in lebensmittelindustriell genutzten Siloanlagen, Behältern oder Ställen eingesetzt werden.

Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer mehr über Carbonfasern aus nachwachsenden Rohstoffen sowie auch zum Thema Recycling. Beton und Carbon können schon jetzt am Ende der Nutzungsdauer wieder sicher getrennt, separiert sowie wiederverwendet werden und so zu einer ökologischen Wertschöpfung beitragen.

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