„Grüner“ Beton stellt sich in der Hauptstadt vor

Heute grüßen wir aus der Hauptstadt und stellen im Rahmen des Kongresses „Grüner Wirtschaften für mehr Lebensqualität“ unseren „grünen“ Carbonbeton vor. Zahlreiche Politiker, darunter die Grünenpolitiker Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, kamen mit uns und zahlreichen Ausstellern ins Gespräch. Anton Hofreiter trat sogar in einem Kickerspiel gegen unseren Kollegen Matthias Tietze an.

Gemeinsam mit unseren Partner entwickeln wir das neue Material Carbonbeton zu einem nachhaltigen, also gesellschaftlich relevanten, ökologisch sinnvollen und wirtschaftlich bedeutsamen Baustoff. Dabei spielt das Thema Recycling eine wichtige Rolle. Neuste Untersuchung im Rahmen des C³-Projektes haben

Kickerspiel mit Anton Hofreiter (Foto: Robert Kraft)

gezeigt, dass sich die Carbonbewehrung – sowohl Carbonstäbe als auch Carbongelege – von der Betonmatrix trennen lassen. Damit ist der Nachweis für den Verbleib der hochwertigen Bestandteile des Carbonbetons im Stoffkreislauf gelungen. Derzeit werden die Recyclingversuche auf Bauteile im Maßstab 1:1 übertragen, mit dem Ziel Mitte des Jahres 2017 abschließende Recyclingversuche mit marktüblicher Abbruch- und Recyclingtechnik durchzuführen.

 

Die Carbonbetontechnologie gewann 2014 den GreenTech-Award, 2015 den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis und den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung. 2016 kam dann die Krönung: Der Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete die Carbonbetonforscher Manfred Curbach, Chokri Cherif und Peter Offermann mit dem Deutschen Zukunftspreis aus, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Die Preise sind ein Beweis dafür, dass Carbonbeton den aktuellen Herausforderungen der globalen Wirtschaft gewachsen ist. Die ökologische Modernisierung sollte auch in der Baubranche eine entscheidende Rolle spielen. Der Weg dorthin ist ein langer, der Anfang ist jedoch gemacht. Denn Deutschland verfügt über die nötigen Technologien, die Möglichkeiten und das Wissen.