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DIGITALE
GRUNDSTEINLEGUNG
CUBE Scrollen zum Entdecken BETON CARBON

Slide AKTUELL Ein Blick auf die Baustelle Hier entsteht der CUBE. Das Grundstück befindet sich an der Ecke Einsteinstraße und Zellescher Weg in Dresden und das verantwortliche Generalunternehmen ist eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Hentschke Bau GmbH und bendl HTS Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG. - Stand März 2021

Slide CUBE Ein Bauschild der ganz besonderen Art Nicht nur der CUBE ist eine Besonderheit. Passend zum weltweit ersten Gebäude aus Carbonbeton wurde ebenfalls ein einzigartiges Bauschild gefertigt – mit Stützen aus Carbonbeton. Der geschwungene Korpus verdeutlicht die freie Formbarkeit des Materials, die Dicke von 4 cm exemplifiziert hingegen die Schlankheit der Bauweise, die mit einer signifikanten Materialeinsparung einhergeht. Während im Inneren des Bauteils Carbonstäbe von thyssenkrupp Carbon Components GmbH verbaut wurden, kommt an der Seite der 3,47 m hohen Stützen die mattenförmige Bewehrung des Herstellers solidian GmbH zum Vorschein. In den runden Öffnungen können die Betrachter einen Blick auf die eingebettete Carbonbewehrung erhalten. Die Stützen wurden im Otto-Mohr-Laboratorium des Institutes für Massivbau der TU Dresden hergestellt. Für die Planung und Berechnung der Statik war das Unternehmen CARBOCON GmbH zuständig.

Slide CUBE Herstellung der Wandelemente Im Betonwerk Oschatz wurden in der dritten und vierten Kalenderwoche die Thermodoppelwände für den CUBE hergestellt.

In einem teilautomatischen Fertigungsprozess wurden zunächst die Randschalungen gesetzt und die Oberflächen der Schalung für eine hochwertige Sichtbetonoberfläche vorbereitet. Die anschließende Betonage fand in zwei Durchgängen statt. Nachdem die erste Schicht Beton eingebracht wurde, konnten die Bewehrungsmatten aus Carbon händisch eingelegt und in den Beton eingestrichen werden. Anschließend wurde eine zweite Schicht Beton aufgebracht.

Slide Bei dem Beton handelt es sich um einen höher festen Beton mit einem vergleichsweise kleinen Größtkorn und einer hohen Fließfähigkeit. Die Betonmischung wurde verwendet, um einerseits schlanker bauen zu können und andererseits das problemlose Durchfließen durch die kleinen Maschenweiter der Bewehrung gewehrleisten zu können.

Ein weiterer positiver Effekt spiegelt sich in der gestalterischen glatten und sehr hochwertigen Sichtbetonfläche der Wände wieder. Im Anschluss an die Betonage wurde eine Hochleistungsdämmung auf den frischen Beton aufgelegt. Aufgrund der speziellen Dämmung ist es möglich, bei gleichbleibender Dämmwirkung dünner zu bauen.
Dadurch ist hier eine Gesamtdicke der Thermodoppelwand von 27 cm möglich, wodurch die Wand im Vergleich zu einer konventionellen Dämmung und Stahlbewehrung dünner ist. Anschließend wurden Glasfaserstäbe, durch bereits vorgebohrte Löcher in der Dämmung, in den frischen Beton gesteckt. Die Stäbe dienen später als Verbinder, um die zwei Schalen der Thermodoppelwand zu verbinden.

Für ein schnelles und kontrolliertes Erhärten des Betons, wurde das Bauteil zu guter Letzt für 8 bis 10 Stunden in einem auf 38-40 Grad beheizten Ofen bei konstanter Luftfeuchte von 60 % gebracht. Der gesamte Produktionsprozess wurde von der CARBOCON GmbH einer Qualitätssicherung unterzogen.
Thermodoppelwände aus Carbonbeton mit innovativer Dämmung der Firma BASF Polyurethanes GmbH und Glasfaserstäbe der Firma Schöck Bauteile GmbH Der sog. Decklungsprozess: Die bereits ausgehärtete Außenschale wird samt Dämmung angehoben, gewendet und mit den Glasfaserstäben voran in den flüssigen Beton der Innenschale gedrückt. Team Carbonbeton – Mitarbeiter des Betonwerkes Oschatz sowie Kollegen aus dem C³-Strategieteam


"... sind wir bereit für diese Veränderung?"
© C³ – Carbon Concrete Composite e.V. | filmaton

Slide CUBE Übergabe der Baustelle Die CUBE-Baustelle an der Ecke Zellescher Weg und Einsteinstaße wurde am 8. Januar 2021 erfolgreich an die Arbeitsgemeinschaft übergeben. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus den Unternehmen Hentschke Bau GmbH aus Bautzen und bendl HTS Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus Sebnitz. Beide Unternehmen verfügen über das notwendige Know-how in der Carbonbetonbauweise. Sie bündeln ihre Kräfte und stellen sich der einzigartigen Herausforderung, das weltweit erste Haus aus Carbonbeton zu bauen. ES GEHT LOS! Medieninformation als PDF © Foto C³

"... dank des Engagements, des unermüdlichen Einsatzes, der hohen Motivation sowie auch der Kooperationsbereitschaft all unserer Partner, haben wir nun die Grundlage sowohl für dieses Carbonbetongebäude als auch für die zukünftige Bauweise mit Carbonbeton erschaffen“
Manfred Curbach, Leiter des Institutes für Massivbau und Vorstandsvorsitzender C³
© Foto Stefan Gröschel


Slide CUBE Unterzeichnung Intensive Monate einer produktiven Zusammenarbeit mündeten in einem Bauvertrag. Dieser wurde am 17.12.2020 vom federführenden Vertreter der ARGE und Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH, Thomas Alscher sowie dem Bauherrn und Direktor des Institutes für Massivbau, Manfred Curbach unterzeichnet. Der Bauvertrag gab den Startschuss für die Errichtung des sogenannten CUBE und ebnet den Weg für zukünftige Bauprojekte aus Carbonbeton.

Slide CUBE WELTWEIT ERSTES HAUS AUS CARBONBETON Das weltweit erste Haus aus Carbonbeton, der sogenannte CUBE, ist das Leuchtturmprojekt des C³ – Carbon Concrete Composite e. V. Er präsentiert die verwertbaren Ergebnisse sichtbar und öffentlichkeitswirksam und wird aktuell in der Nähe des Fritz-Förster-Platzes in Dresden gebaut. Das Gebäude mit einer geplanten Bruttogrundfläche von ca. 220 m² wird ein Experimentalbau und gleichzeitig auch ein Versuchsstand sein. Es wird maßgeblich der Erforschung der Langzeittauglichkeit von Carbonbeton aus baukonstruktiver, statischer und bauphysikalischer Sicht dienen. Auch die Betriebs- und Lebenszykluskosten werden beurteilt. VISION
WIRD
REALITÄT
"Bauen neu Denken"
Hier gehts zum Trailer




"Besondere Zeiten verlangen besondere Grundsteinlegungen"
Michael Kretschmer, Ministerpräsident, Freistaat Sachsen
Statement im Video © Foto Pawel Sosnowski | Video Sächsische Staatskanzlei, Maik Gärber & Valerie Eckl

Slide CUBE VISION WIRD REALITÄT Die Welt schaut auf Dresden, denn hier entsteht das erste Gebäude aus Carbonbeton, das die Bautechnologie und das Bauwesen grundlegend verändern wird. Mit dem Baubeginn des hochmodernen und vollständig aus nichtmetallischer Bewehrung errichteten Gebäudes ist Deutschland der Vorreiter im weltweiten Markt für eine klimafreundliche, innovative und nachhaltige Bauweise mit Beton. LET'S
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CUBE
"Digitale Grundsteinlegung" Hier geht es zur Galerie

"Die enorme Belastbarkeit und Flexibilität des Carbonbetons machen fast unvorstellbare Rekorde möglich, die gleichzeitig auch noch wunderbar anzusehen sind." Gisela Philipsenburg, Ministerialrätin, Bundesministerium für Bildung und Forschung Statement im Video © Foto Hans-Joachim Rickel | Video BMBF, Thilo Schoch

Slide CUBE Der Grundstein wurde gelegt „Grüner Beton“, „Super-Beton“, „Formel-1-Beton“, „Bio-Beton“. Carbonbeton hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Spitznamen erhalten, kein Wunder bei so vielen Eigenschaften, die ihm in der Baubranche eine Menge Vorteile verschaffen. Nun wird Carbonbeton digital oder – um genauer zu sein – die Grundsteinlegung für das erste Haus aus Carbonbeton: CUBE. Ohne Gesundheitsrisiko und unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften haben Projektleiter Michael Frenzel und Projektkoordinator Matthias Tietze den Grundstein für das futuristisch anmutende Gebäude gelegt.
Eine Zeitkapsel aus Carbon, die speziell für die Grundsteinlegung angefertigt wurde, wurde in den Boden symbolisch eingesetzt. Matthias Tietze und Michael Frenzel haben erfolgreich den Grundstein für den CUBE gelegt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten Vertreter der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht an dem Akt teilnehmen.

"Es zeigt die zukünftigen Möglichkeiten ressourcenschonenden und langlebigen Bauens." Prof. Dr. Ursula M. Staudinger, Rektorin, Techn. Universität Dresden Statement im Video © Foto Robert Lohse | Video C³, Stefan Gröschel

Slide CUBE Ein futuristisches und künstlerisches Design Das Konzeptdesign des Architektenbüros HENN interpretiert den flexiblen textilen Charakter der Betonfasern durch die fließende Verschmelzung von Decke und Wand in einer einzigen Form neu. Es wird eine futuristisch anmutende Architektur vorgeschlagen, in der umweltbewusstes Design mit formaler Freiheit und einem radikalen Überdenken der grundlegendsten architektonischen Elemente gepaart ist. Wand und Decke sind keine getrennten Elemente mehr, sondern gehen funktional als organisches Kontinuum ineinander über. Das Dach wird durch ein Oberlicht geöffnet, wodurch die organische Grundform zusätzlich betont wird. Durch das Design des Baues zeigt der Carbonbeton seine Gestaltungsmöglichkeiten auf eindrucksvoller Weise; das Gebäude wird zu einer Skulptur. © CGI Henn

"Die Innovation Carbonbeton war für mich eine Anregung gewesen, darüber nachzudenken, wie die Landeshauptstadt Dresden solche Innovation unterstützen kann." Dirk Hilbert, Oberbürgermeister, Landeshauptstadt Dresden Statement im Video © Foto Landeshauptstadt Dresden | Video Marko Beger

Slide CUBE Zusammenarbeit Mit dem Startschuss für die Planung des CUBE hat sich die Gruppe der Personen, die uns dabei unterstützt haben enorm vergrößert. Bitte werfen Sie einen Blick auf die Dankesliste. Dort finden Sie die Namen all derer, denen wir für die intensive Zusammenarbeit, für die Unterstützung und den jeweiligen Beitrag herzlich danken. WIR SAGEN
DANKE
Hier geht es zur Danksagung
Danksagung im Video (Kurzfassung) © Video C³, Stefan Gröschel CUBE DAS TEAM AIB GmbH · Betonwerk Oschatz GmbH · Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig – Institut für Betonbau · Technische Universität Dresden – Institut für Massivbau · Assmann Beraten & Planen GmbH · texton e. V. · Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG Sebnitz Partner
Lieferanten
Beteiligte
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"Wir können nicht aufhören zu bauen. Daher müssen wir anders bauen. Wir müssen das Bauen neu Denken." Manfred Curbach, Leiter des Institutes für Massivbau und Vorstandsvorsitzender C³ Statement im Video © Foto Video C³, Stefan Gröschel

Slide CUBE Der Twist mit der Box Der CUBE besteht im Wesentlichen aus den zwei Teilen: TWIST und BOX. Die TWIST-Elemente sind zwei symmetrisch gegenüber angeordnete Schalen, die sich jeweils aus der Wand heraus in ein Dach hinein verdrehen und dadurch gleichzeitig den seitlichen und oberen Raumabschluss bilden. Die BOX ist der wesentliche Teils des Versuchstandes und bietet die Möglichkeit des Austauschs sowie des Langzeitmonitorings von Bauelementen, wie Fassadenplatten, Wandelementen oder multifunktionaler Carbonbetonelemente im Außen- bzw. Innenbereich, um stetig den neuesten Stand der Technik testen und präsentieren zu können.
Die Entwurfsplanung wurde im August abgeschlossen und der Bauantrag gestellt. Alle erforderlichen Zulassungen liegen bereits vor. Durch die Öffnung des Gebäudes für Vorträge und Präsentationen wird die Nutzerakzeptanz ermittelt. Der Hochbau startet Ende Juli 2020 und verzögert sich aufgrund der Corona-Pandemie um wenige Wochen. Dennoch sollen die Rohbauarbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2021 wird der Innenausbau und bis Anfang Sommer die Außenanlagen fertiggestellt.

Der CUBE soll als Repräsentationsstätte der Carbonbetonbauweise fungieren und Flächen für Ausstellungsobjekte, Möbel und Präsentationen beinhalten.
© CUBE CGI Iurii Vakaliuk



Bei der Carbonbetonbauweise handelt es sich um einen geschlossenen Stoffkreislauf.
© C³ – Carbon Concrete Composite e.V. | filmaton

Slide Carbonbeton Weltweite Umweltkatastrophen, Ressourcenausbeutung und stark steigende CO2-Emissionen sind nur einige der klimabeeinflussenden Faktoren, die uns an allen Fronten zum Handeln zwingen. Vor allem das Bauwesen ist mit 70 % der Flächenveränderung und 50 % des Energieverbrauches weltweit im großen Ausmaß für die Umweltbelastung verantwortlich. Das muss sich ändern. Mit Carbonbeton sparen wir bis zu 80 % Material ein und erzielen eine Lebensdauer von weit über 200 Jahren. Carbonbeton ist ein Verbundwerkstoff aus Beton und einer stab- und mattenförmigen Bewehrung aus Carbon. Durch die beträchtlich dünneren Baukonstruktionen werden der Beton- und nicht zuletzt der Sandverbrauch sowie die CO2-Emission reduziert. Auch die Sanierung bestehender Stahlbetonbauwerke führt mit Hilfe von Carbonbeton zur Verlängerung der Nutzungsdauer der Bauwerke und damit zu einer klimabewussteren Verwendung unserer Infrastruktur.

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