Carbonbeton im Brückenbau: S111 in Wurschen

Brücke entlang der S111: Überbau ausschließlich aus Carbonbeton | Foto: Stefan Gröschel, IMB, TU Dresden

Carbonbeton im Brückenbau hat sich seit langem bewährt. Das zeigen zahlreiche Brücken, die mit Carbonbeton verstärkt oder neu gebaut wurden. Doch eine beeindruckende Neuheit entsteht aktuell in der Lausitz. Über das Kuppritzer Wasser in Wurschen, im Landkreis Bautzen, wird aktuell die erste Brücke fertiggestellt, deren Überbau ausschließlich aus Carbonbeton besteht und die für den Schwerlastverkehr mit einem Fahrzeuggewicht von über 40t zugelassen ist. Für die Brücke der Staatsstraße 111 wurden sowohl Stäbe als auch Matten aus Carbon eingesetzt. Der C³-Verband hat das Projekt gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) und der LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH das Projekt initiiert. Die Planung, Ausführung und Überwachung erfolgte durch die Mitglieder des C³-Verbandes: CARBOCON GMBH, Curbach Bösche Ingenieurpartner, Hentschke Bau GmbH und Technische Universität Dresden. Die Carbonbewehrung lieferten die Action Composites Hightech GmbH und die solidian GmbH, die ebenfalls Mitglied im C³-Verband sind.