Beton as Art

Der Teppich trägt den Titel: tapis concrète no. 3. Es ist ein gravierter Betonteppich mit den Maßen 169,5 cm x 80cm x 0,5 cm (Gewicht etwa 12 kg), Foto: Löllmann
Foto: Löllmann

Beton steht für hässlich, grau, klobig. Doch das hässliche Entlein mausert sich. Mehr und mehr Künstler und Designer befassen sich mit dem scheinbar widerspenstigen Material. Auch die Künsterin Amelie Marei Löllmann. Sie hatte am Institut für Massivbau der TU Dresden oft Gelegenheit, sich in Versuchen mit dem spröden und öden Beton zu befassen. Sie entwickelte eine Serie von Wandarbeiten, Teppiche, die hängend oder auch liegend präsentiert werden können.
Einen dieser Teppiche übergibt die Künstlerin im Rahmen der ersten C³-Konferenz in den denkmalgeschützten Werkstätten in Dresden-Hellerau an das Institut. Der Teppich trägt den Titel: tapis concrète no. 3. Es ist ein gravierter Betonteppich mit den Maßen 169,5 cm x 80cm x 0,5 cm (Gewicht etwa 12 kg).

Amelie Marei Löllmann hat in Rotterdam und an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin Design, Gestaltung und Modedesign studiert. Im Anschluss war sie von 2012 bis 2013 Meisterschülerin in der Klasse von Prof. Hans Joachim Ruckhäberle – ebenfalls in Weissensee – und hat im Fachbereich Bildende Kunst/Bühnenbild ihr Studium abgeschlossen. Schon seit längerem arbeitet sie immer wieder mit Beton und hat Hüte, Taschen usw. konzipiert.