C³ – Eine neue Art des Bauens für die globalen Herausforderungen der Zukunft

Bauen der Zukunft mit zukünftigen Nutzern
Bauen der Zukunft mit zukünftigen Nutzern | Foto: Sylke Scholz

C³ – Carbon Concrete Composite ist eines von 10 im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ geförderten Projekten im Programm von „Unternehmen Region“. Mit dem Förderprogramm sollen die in den neuen Ländern aufgebauten, herausragenden wissenschaftlichen, technologischen und unternehmerischen Kompetenzen zusammengeführt werden.

Die grundlegenden Ideen zu C³ wurden in Dresden geboren und basieren auf der Erforschung von Textilbeton. Das Projekt C³ setzt die erfolgreichen Forschungen fort und stößt in eine neue Dimension vor. Gerade im Bauwesen gestaltet sich die Einführung innovativer Ideen aufgrund normativer und baurechtlicher Beschränkungen oft schwierig und sehr zeitintensiv. Mit dem Programm bietet sich die Chance, vielversprechende Ideen aus Forschung und Industrie schneller umzusetzen und das unternehmerische Risiko zu mindern. Durch einen intensiven Technologietransfer kann so ein beschleunigter Übergang in die reale Baupraxis vollzogen werden.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit im C³-Projekt wird über den Anfang 2014 gegründeten Verein C³ – Carbon Concrete Composite e.V. vorangetrieben. In dem Innovationsnetzwerk arbeiten derzeit über 140 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen. Drei wesentliche Ziele verfolgt C³: die Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, die Gewährleistung von Mobilität im Bereich der Infrastruktur und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Dabei erstrecken sich die Betrachtungen im C³-Projekt auf die gesamte Wertschöpfungskette (Maschinenbau, Beschichtungssystem, Carbonveredlung, Fertigteil-und Bauunternehmen etc.) – von den Grundmaterialien bis zum fertigen Bauwerk. Die Erwartungen für die genannten Bereiche sind hoch: Produktion und Umsätze sollen wachsen, die Partner werden sich stärker vernetzen und interagieren, Arbeitsplätze in neuen Bereichen entstehen.

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