Aktuelles

Netzwerken, um Carbonbeton zu „pushen“

Netzwerken und vernetzen- das ist sozusagen die Würze für Deutschlands größtes Bauforschungsprojekt. Netzwerke ergänzen, unterstützen und bereichern sich wechselseitig. Die Bedeutung von Netzwerken beschreibt das Zitat des griechischen Philosophen Platon sehr treffend. So soll er gesagt haben: „Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken.“ Ein Beispiel für lebendiges und tätiges Netzwerken ist die Kooperation mit futureSAX – der Innovationsplattform des Freistaates Sachsen. In einem Interview auf der Website von futureSax erläutert Dr. Frank Schladitz das Projekt C³-Carbon Concrete Composite und dessen Ziele.

Open Air Science Slam in Dresden

DRESDEN-concept Open Air Science SlamMerken. Hingehen: 23. Mai 2016, 19:00 Uhr, Theaterplatz Dresden. Fünf Slammer aus vier Nationen und vier verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen präsentieren beim Open Air Science Slam ihre Forschungsschwerpunkte. Ob auf Deutsch oder Englisch, ob über Plattwürmer oder Restaurierung – die Slams spielen mit der Forschungsvielfalt der DRESDEN-concept Partner. Begleitet wird der Slam durch die Musik der Band „bergen“.
Der kostenlose Open Air Science Slam stellt die Internationalität der im DRESDEN-concept verbundenen Forschungseinrichtungen dar – durch internationale Slammer und Beiträge auf Deutsch oder Englisch. Die Slams werden durch Präsentationen unterstützt, die jeweils in der anderen Sprache untertitelt sind, so dass alle Besucher den Slams folgen können. Ein Mikrobiologe und eine Zellbiologin präsentieren Forschungsschwerpunkte des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie. Eine Chemikerin des Helmholtz Zentrums Dresden-Rossendorf, ein Kunsthistoriker der Staatlichen Kunstsammlungen und ein Nanowissenschaftler des Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden bringen dem Publikum Themen wie Krebsforschung, Restaurierung und Dokumentation sowie Mikromotoren näher.
Vor und zwischen den Slams spielt die Band „bergen“ Folkpop. Die Bandmitglieder kommen von der TU Dresden und vom  Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V..
Der Open Air Science Slam ist ein gemeinsames Projekt einiger DRESDEN-concept Partner. DRESDEN-concept ist ein Verbund aus 22 Forschungseinrichtungen in der Wissenschaft und Kultur

Alles neu macht der Mai. Das aktuelle C³- Journal ist da!

Der aktuelle Newsletter des C³- Projekts 1/2016 bietet folgendes Themenspektrum:

Rat und Empfehlung: Beirat des C³ e.V. hat getagt
Berichterstattung: Quartalspräsentationen
Themenfokussierung: C³-Workshops
Information und Vorstellung: Vorträge über C³
Präsenz: C³ in der Öffentlichkeit
Kontaktaufbau: Vertreter von C³ im Bundesbauministerium und bei der EU- Kommission in Brüssel
Wachstum: Neue Mitglieder im C³-Netzwerk
Gratulation: Preise für C³- Partner
Einblick in die Praxis – Schulung für Anwender
Merken: Termine für C³
Vorgestellt: Neues C³-Teammitglied

 

Carbon- Stoff der Zukunft

C³ Betonkleid © filmaton.tv

Vom 21. Juni bis November 2016 wird es im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg eine Ausstellung um ein besonderes (textiles) Material geben: Carbon. Das tim, wie das Textilmuseum in alter und neuer Sprachökonomiemanier auch genannt wird, liegt auf dem Gelände einer früheren Kammgarnspinnerei. Es ist ein Gebäudekomplex,  in dem Besucher Textil- und Industrie- Geschichte erleben können. Die Besucher erfahren mehr über sogenannte vier M´s: Mensch-Maschine-Muster-Mode.
Die Sonderschau zum Thema Carbon zeigt Objekte aus den Bereichen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Architektur, Design, Lifestyle und Gesundheit. Auch C³ hat Exponate beigesteuert: das Carbonbetonkleid und Demonstratoren, die Vorzüge und Eigenschaften des Werkstoffes veranschaulichen.

C³- Carbonbeton im TV

TV-Wissenschaftssendungen boomen. Offenbar ist der Wunsch, Wissen auf unterhaltsame und verständliche Weise zu rezipieren, groß. In der ard- Sendung  „Wer weiß denn sowas?“ werden spannende und skurrile Fragen aus Wissenschaft, Tierwelt und dem täglichen Leben gestellt und beantwortet und mit kleinen Einspielern erläutert. Von montags bis freitags ab 18 Uhr können Zuschauer also auf amüsante Weise dazulernen und mitraten.

Auch zu C³- Carbonbeton gab es am 12.Mai 2016 in dem schlau machenden Wissensspiel eine Frage.

 

 

 

Leichtfüßig. Imposant. Filigran. Carbonbeton.

Leichtbau-Forscher der TU Chemnitz haben Schalenelemente aus Carbonbeton entwickelt (Foto: Dr. Sandra Gelbrich)
Foto: Dr. Sandra Gelbrich

Carbonbeton: Neue Lösungen im Städte-, Straßen- und Brückenbau- das ist die Überschrift eines Artikels im Architekturmagazin DETAIL.
Wissenschaftler der Fachgruppe Leichtbau im Bauwesen der TU Chemnitz haben textilverstärkte Betonschalen, bestehend aus hochfestem Feinbeton und Carbonbewehrung, entwickelt und daraus erste freigeformte Versuchsbauwerke in Schalenbauweise errichtet. Die TU Chemnitz ist C³ Partner.

Mehr…

Forschungszentrum für Kohlenstofffasern gegründet

GarneWissenschaftler der TU Dresden gründeten am 18. April 2016 das Forschungszentrum „Research Center Carbon Fibers Saxony“ (RCCF).
Mit der Gründung des neuen Forschungszentrums bündeln die sächsischen Wissenschaftler ihre Kompetenzen im hochinnovativen Bereich der Kohlenstofffasern – als Voraussetzung für viele Anwendungen im modernen Leichtbau. Das Ziel:  eine gemeinsame Forschungsinitiative im Bereich maßgeschneiderter Kohlenstofffasern für zukunftsweisende Funktions- und Strukturwerkstoffe.
Das RCCF bündelt die an der TU Dresden vorhandenen Kompetenzen im Hochtechnologiefeld Faserverbund-Leichtbau und baut die Vorrangstellung des Leichtbaustandortes Dresden mit der Konzentration auf die zukünftig marktbeherrschende Technologie maßgeschneiderter Composites mit polymerer, keramischer und metallischer Matrix weiter aus. Dazu verbinden sich das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) und das Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) in einem Center, in dem künftig durchgängige Entwicklungsketten vom Faserrohstoff bis zum fertigen Bauteil erforscht werden. Beide Institute sind Partner im C³- Projekt.

bauma Innovationspreis für C³-Partner

Ehre wem Ehre gebührt: Im Rahmen  der bauma, der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte sind am 10. April 2016 sechs Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit dem bauma-Innovationspreis ausgezeichnet worden. Der Preis wird alle drei Jahre in München vergeben.
Ein Team um die Wissenschaftler Prof. Dr.‐Ing. Jürgen Weber, Dipl.‐Ing. Mathias Näther – Professur für Baumaschinen, Prof. Dr.‐Ing. Viktor Mechtcherine, M. Sc Venkatesh Naidu Nerella – Institut für Baustoffe und Prof. Dr.‐Ing. Rainer Schach, Dipl.‐Ing. Martin Krause – Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden wurde für das derzeit laufende Forschungsprojekt zum 3D-Druck für Beton ausgezeichnet. Gleich zwei der Partner, das Institut für Baustoffe und das Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden sind C³- Partner.

Wesentliche Elemente der Beton‐3D‐Druck‐Technologie, ©A. Geelhaar
Wesentliche Elemente der Beton‐3D‐Druck‐Technologie, ©A. Geelhaar

Bei den bisherigen Bestrebungen, derartige Verfahren praxisreif zu machen, ging es vorrangig darum, in den Produktionsstätten und je nach Kundenwunsch individuell gefertigte Betonteile herzustellen. Die Wissenschaftler aus Dresden dagegen wollen den 3D-Druck nicht nur direkt auf die Baustelle bringen, sie wollen auch vorhandene Maschinen als Basis für ihre neue Technik nutzen. Und zwar so, dass diese Maschinen weiterhin auch für ihren ursprünglichen Zweck eingesetzt werden können. Entwickelt werden sollen eine großräumig agierende Robotertechnik und ein Druckkopf, mit dem schnell härtender Beton in Schichten aufgetragen wird und so ganze Bauwerke entstehen. Nicht nur die Bauprozesse, sondern auch die Bauformen könnten so revolutioniert werden.

C³- Partner ausgezeichnet

Im Rahmen der 60. BetonTage am 23. Februar 2016 in Neu-Ulm wurde der Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2016 verliehen. Gleich zwei Preisträger gehören dem C³-Konsortium an- die solidian GmbH und die Dyckerhoff GmbH.

Für ihre aus Carbonbeton errichtete Fuß- und Radwegbrücke wurde die solidian GmbH in der Kategorie Bewehrungstechnik ausgezeichnet. v.l.n.r.: Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH, Dr. Christian Kulas, solidian GmbH, Christian Jahn, BFT International, © photodesign_buhl
solidian erhielt einen Preis in der Kategorie Bewehrungstechnik
v.l.n.r.: Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH, Dr. Christian Kulas, solidian GmbH, Christian Jahn, BFT International, © photodesign_buhl

Die solidian GmbH aus Albstadt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Bewehrungs / Befestigungstechnik. Das Unternehmen hat eine Brückenkonstruktion entwickelt, bei der eine Carbonbewehrung eingesetzt wird. Durch diese können Betondeckungen mit nur 15 mm bzw. 25 mm ausgeführt werden. Dies hat Bauteildicken von 70 mm bzw. 90 mm zur Folge. Im Gegensatz zu einer vergleichbaren Stahlbetonkonstruktion kann das Gewicht um mehr als 50 % reduziert werden und beträgt bei einer Spannweite von 15 m nur 14 t.

 

Die Dyckerhoff GmbH erhielt den Preis in der Kategorie Herstellungstechnik für ihren weiterentwickelten Nanodur-Beton E80 v.l.n.r.: Martin Möllmann und Thomas Deuse, beide Dyckerhoff GmbH, Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH, Christian Jahn, BFT International, © photodesign_buhl
Die Dyckerhoff GmbH erhielt den Preis in der Kategorie Herstellungstechnik für ihren weiterentwickelten Nanodur-Beton E80
v.l.n.r.: Martin Möllmann und Thomas Deuse, beide Dyckerhoff GmbH, Dr. Ulrich Lotz, FBF Betondienst GmbH, Christian Jahn, BFT International, © photodesign_buhl

Die Dyckerhoff GmbH gewann den Preis in der Kategorie Herstellungstechnik. Mit Hilfe spezialbehandelter Gesteinskörnungen hat sie einen neuen Beton mit einem bemerkenswert hohen E-Modul (Elastizitätsmodul) von über 80.000 N/mm² entwickelt. Der sog. Nanodur-Beton E80 ist verformungsstabiler und steifer als Aluminium mit einem E-Modul von rund 70.000 N/mm² bzw. MPa. Dadurch lassen sich Verformungen in Betonbauwerken deutlich reduzieren, und die Lastumlagerungen bei Verbundkonstruktionen besser steuern.

Der mit 3.000 Euro dotierter Preis wurde im Rahmen der 60. BetonTage im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm bereits zum 14. Mal vergeben. Der Award zeichnet innovative Produkte und Dienstleistungen der Zulieferindustrie der Betonfertigteilbranche aus. Die Jury aus unabhängigen Experten aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Industrie steht unter der Leitung von Professor Hans-Wolf Reinhardt von der Universität Stuttgart, Institut für Werkstoffe im Bauwesen. Entscheidend für die Prämierung waren der Innovationsgrad und die Individualität, die Relevanz und das Markt- und Anwendungspotenzial sowie die Berücksichtigung von technologischen Standards.

 

Pro Textilbeton: Vorträge, Gespräche und Erfahrungsaustausch

Die „Anwendung der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung AbZ Z-31.10-182 für die Verstärkung von Stahlbeton mit TUDALIT“ , „Neue Wege im Know-How-Transfer beim Textilbeton“, „Textile Antworten zu bautechnischen Fragestellungen“ und „Nichtbrennbare freigeformte Akustikelemente aus keramischen Faserverbundwerkstoff – Nachhallgalerie Staatsoper Berlin“- das sind einige der Themen einer gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaften “Textilbeton“ und “Modellierung Faserverstärkung im Bauwesen“ der Fachabteilung CC TUDALIT – innerhalb des Kompetenznetzwerks CCeV – und des TUDALIT e.V.

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Textiles Gelege, Foto: Jörg Singer

Sie findet am  28. April 2016 von 9.00 bis 16 Uhr im Dresdner World Trade Center statt und richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Unternehmer aus der gesamten Wertschöpfungskette von textilverstärkten Verbundstrukuren sowie Planer, Vertreter von Behörden und interessierte Bauherren. Zum Programm…

Wann?   Donnerstag, 28. April 2016, 9 bis 16 Uhr
Was?      Vorträge, Plenumsdiskussion, Praxisbeispiele
Wo?        WTC, Hörsaal 119/120, 1. OG, Freiberger Str. 37, 01067 Dresden

Workshop C³- Formensprache

Formbar, Foto Ulrich van Stipriaan
Formbar, Foto: Ulrich van Stipriaan

C³ ist mehr als ein Material. Der Baustoff ermöglicht eine völlig neue Bauweise. Bisher werden Beton Attribute wie klotzig, klobig, massiv, plump und schwer zugeschrieben. Doch in Verbindung mit Carbon könnte Beton eine Renaissance erleben. Filigranität, Formbarkeit und Leichtigkeit werden der „grauen Maus“ Beton ein neues Image verpassen.  Schon zieht Beton in die Wohnzimmer ein, sogar Schmuck gibt es bereits aus Beton. Diese Potentiale sollen für Fachleute und Laien, für den „Otto- Normal-verbraucher“ sicht-, fühl-und erlebbar gemacht werden. Wie Demonstratoren und Prototypen gestaltet werden müssen, welche Prinzipien und Aussagen sie veranschaulichen sollen, wurde in einem C³- Workshop am 16. März 2016 in der HTWK  diskutiert.

C³ beim 26. Brückenbausymposium

Jeder Umbau muss eine Verbesserung erzielen ­– um dies zu erreichen, brauchen wir technische Innovationen. Heute startete das 26. Brückenbausymposium im Hörsaalzentrum der TU Dresden mit verschiedenen Vorträgen: Dr.-Ing. Gero Marzahn vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur spricht über die Gestaltung von Brücken der Bundesfernstraßen und Prof. Jiri Strasky, von Strasky, Husty and Partners aus Brno, referiert zum Thema „Search for the true structural solution“. Die Veranstalter – das Institut für Massivbau der TU Dresden, die Freunde des Bauingenieurwesens der TU Dresden e.V. und die TUDIAS GmbH ­– laden zudem alle Interessenten ein, mit zahlreichen Ausstellern ins Gespräch zu kommen.

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Matthias Tietze, Sandra Kranich und Egbert Müller (v.l.n.r.) am C³-Stand (Nr. 67) im Hörsaalzentrum der TU Dresden.

Das C³-Strategieteam präsentiert sich heute mit einem Stand im Oberschoss (Stand 67). Unsere Experten erläutern interessierten Besuchern die Vorteile der Bauweise mit Carbonbeton und veranschaulichen das neuartige Material aus Hochleistungsbeton und Carbonfasern. Denn C³ – Carbon Concrete Composite birgt Innovation in sich. Geprägt durch Leichtigkeit, Flexibilität und Rohstoffeffizienz, führt Carbonbeton zum Umdenken und zum Paradigmenwechsel im Bauwesen

Den Startschuss des Brückenbausymposiums bildete die bereits 6. Verleihung des Deutsche Brückenbaupreises. Zu den Gewinnern in der Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ gehört Dipl.-Ing. Ralf Bothner und die sanierte Kochertalbrücke bei Geislingen. Die detaillierte Neuberechnung aller Bauzustände machte es möglich, stille Tragreserven zu erschließen und substanzschonende Ertüchtigungsmaßnahmen auf die Verstärkungen der Hohlkastenstege und der Bodenplatte zu beschränken.

In der Kategorie „Fuß- und Radwegbrücken“ setzte sich Dipl.-Ing. Hubert Busler mit Team und der Donaubrücke Deggendorf, die durch die Optik und den Zusammenspiel mit der benachbarten Bahnbrücke überzeugte. Bei der Fußgängerbrücke variiert das Profil – die in Längs- und Querrichtung veränderliche Geometrie bietet ein wechselndes und spannendes Raumerlebnis.

C³-Journal Nr. 4 erschienen

Die vierte und für 2015 letzte Ausgabe des C³- Journals, des Newsletters von C³,  bringt wieder „Projektnachrichten“, Informationen und Mitteilungen an die geneigte Leserschaft. Und das sind die Themen:

Preisgekrönt: C³ gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis und Rohstoffeffizienzpreis
Begeistert: Klaus Raps im Interview
Plangemäß: Weitere Vorhaben gestartet und auf den Weg gebracht
Konsortialübergreifend: Zusammenarbeit mit anderen Zwanzig20-Konsortien
Abgedreht: C³ gleich mehrfach gefilmt
Spinnert: Dresden nimmt teil am Projekt „Zukunftsstadt“ und C³ war dabei
Kommunikativ: Workshop der Kommunikationsexperten des C³-Netzwerkes
Vorausblickend: Die nächsten Termine in C³
Willkommen: Neu im C³-Team

Glückwunsch: Promotion erfolgreich

C³ unterstützt Kampagne der TU Dresden

Gelebte Internationalität

„Die Welt rückt zusammen“ – und sie wird internationaler. Und das in vielen Lebensbereichen. Rund 12 Prozent aller Studierenden in Deutschland im letzten Wintersemester kamen aus dem Ausland. Die ausländischen Kommilitonen werden von vielen Studenten als Bereicherung empfunden, der Austausch und das gemeinsame Lernen bedeuten eine Erweiterung des Blickfeldes, fördern die Sprachfähigkeiten gerade im Englischen und die interkulturelle Kompetenz. An den Hochschulen wird Internationalität gelebt – auch an der TU Dresden. Mit einer Anzeigenkampagne will die TU Dresden zeigen, dass die internationalen Studierenden und Wissenschaftler fester Bestandteil der Campusfamilie sind. 45 000 Menschen aus 125 Nationalitäten studieren an der TU Dresden.

Die TU Dresden ist Konsortialführer des C³-Projektes, das auch internationale Kooperationen anstrebt und Carbonbeton auf dem Weltmarkt zum Durchbruch verhelfen will. Wir unterstützen das Anliegen der TU Dresden unbedingt.

C³ sucht studentische Unterstützung für Öffentlichkeitsarbeit

Quelle: Raum11/ Jan Zappner
Quelle: Raum11/ Jan Zappner

Wenn Du Student/in der Kommunikationswissenschaft bist,

Dein Wissen und Deine Studienerfahrungen praktisch einsetzen und erproben möchtest,
Lust hast, die Kommunikation für ein Forschungsprojekt mit zu gestalten,
Dich in sozialen Netzwerken zu Hause fühlst,
von Deiner Zeit etwa 5-10 Stunden wöchentlich in praxisnahes Lernen investieren möchtest,
zuverlässig bist und Geld (9,24 Euro/Stunde) verdienen möchtest,
und ab 1. März 2016 verfügbar bist,

 

Interessiert? Dann melde Dich bei:

Angela Reute
E- Mail: email hidden; JavaScript is required
Tel.: +49 351 484 567-16

Vorlesung Reflexion oder How to find or get a job…

Praxiseinblicke in Deutschlands größtes Bauforschungsprojekt für angehende Kommunikationswissenschaftler

In die Freude über den Hochschulabschluss mischt sich die Sorge um die ungewisse Zukunft. Vielen stellt sich die Frage: was, bei wem und wo werde ich bloß arbeiten? Gerade die Kommunikationswissenschaft bietet ein breites Spektrum an möglichen beruflichen Perspektiven. Welche jedoch ist die richtige? Einerseits bieten sich aktuell mehr Einstiegschancen und Optionen als jemals zuvor. Andererseits sind auch die Ansprüche und der Konkurrenzkampf enorm gewachsen.

In Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt arbeiten Bauingenieure, Wirtschaftsingenieure, Maschinenbauer, Architekten und Kommunikationswissenschaftler zusammen, mit dem Ziel den innovativen Baustoff Carbonbeton erfolgreich auf den Markt zu etablieren. Im Rahmen der Vorlesung Reflexion erläutert heute unsere Kollegin, Sandra Kranich, wie die fachübergreifende Arbeit im C³-Projekt im Detail aussieht. Neben spannenden Einblicken hinter die Kulissen des C³-Projektes erfahren Studierende des Institutes für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden, die kurz vor dem Abschluss stehen, wie sie zum C³-Projekt gekommen ist und wo die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen.

Was: Vorlesung Reflexion
Wann: 09. Dezember 2015 | 16:40 – 18:10 Uhr
Wo: TU Dresden,  Gerberbau, Bergstraße 53 Hörsaal 38

 

C³ erneut ausgezeichnet: Rohstoffeffizienzpreis für größtes Bauforschungsprojekt Deutschlands

Dr. Frank Schladitz vom C³- Konsortium (links im Bild) nimmt denPreis entgegen.
Dr. Frank Schladitz vom C³- Konsortium (links im Bild) nimmt den Preis entgegen.

Heute, am Freitag, dem 04.12.2015, genau eine Woche nach der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung, wurde dem Projekt C³ – Carbon Concrete Composite eine weitere Auszeichnung zuteil: der Deutsche Rohstoffeffizienzpreis.

„Es ist uns eine große Ehre, dass gerade unser Thema eine solche Würdigung erfahren hat. Wir sind davon überzeugt, dass wir in etwa 10 Jahren ca. 20% des Stahlbeton durch Carbonbeton ersetzen können“ freut sich Prof. Klaus Raps, Stellv. Vorstandsvorsitzender des C³ e.V.

Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung als herausragende Beispiele für eine intelligente Verwendung von Materialien aus.

Der Wettbewerb unterstreicht den Stellenwert rohstoffeffizienten Handelns in unserer Gesellschaft und insbesondere für die Wirtschaft. Das größte Bauforschungsprojekt Deutschlands, C³ – Carbon Concrete Composite, leistet mit der Entwicklung des neuen Baustoffes Carbonbeton einen wichtigen Beitrag zu Ressourceneinsparung, Energieminimierung und CO2-Reduktion, den man mit keinem anderen Material erreichen kann.

Der bisherige Baustoff Nummer eins ist Stahlbeton. Neben hohem Ressourcenverbrauch und CO2-Austoß bei der Herstellung und beim Transport wirkt sich bei Stahlbeton vor allem die begrenzte Lebensdauer von 40 bis 80 Jahren negativ auf Natur und Volkswirtschaft aus. Stahl korrodiert. Um den Stahl vor Korrosion zu schützen, ist eine dicke Betondeckung nötig. Beton hat einen unglaublich hohen Verbrauch an Rohstoffen und Energie. Nach Wasser ist Beton das am meisten verbrauchte Material weltweit. Durch die Verwendung von Bewehrung aus dem nicht korrodierenden Material Carbon können die Bauteildicke und damit die Betonmenge erheblich reduziert werden.

 

 

Entschieden: C³ erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung

Am Abend des 27. November 2015 standen die Gewinnchancen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung bei 1:3. Drei Finalisten. Ein Gewinner. Eine simple Berechnung. Nach wochenlanger Online-Abstimmung steht nun der Sieger fest und das Bangen hat ein Ende: Das C³-Projekt Carbon Concrete Composite gewinnt den Forschungspreis 2015. „Es ist uns eine große Ehre, dass gerade unser Thema eine solche Würdigung erfahren hat. Wir sind davon überzeugt, dass wir in etwa 10 Jahren ca. 20 % des Stahlbetons durch Carbonbeton ersetzen können“ – so Prof. Klaus Raps.

C³ ist der Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung 2015

Der Forschungspreis, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde, steht in diesem Jahr unter der Überschrift „Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“ und fokussiert Forschung für nachhaltige Entwicklung im kommunalen Raum.

Das C³-Projekt setzt dabei ein Zeichen für eine ressourcenschonende Bauweise. Nicht nur die Jury hat das Potenzial des Baustoffes Carbonbeton erkannt, indem sie aus 87 Bewerbungen u. a. das C³-Projekt ausgesucht hat, sondern auch das Online-Publikum sah die Lösung für ein nachhaltiges, flexibles und langlebiges Bauen im carbonbewehrten Beton.