Aktuelles

Aktuelle Ausschreibungen

Die Zielstellung der letzten größeren Förderphase ist die Zusammenführung der untersuchten Technologien und Einzellösungen in ganzheitliche C³-Anwendungen sowie die technische Lückenschließung.
Die Themengruppen lassen sich wie folgt kurz zusammenfassen:

 V3 – Anwendungen

Technologiezusammenführung

V3.1  C³-Cube – Ergebnishaus

In diesem wesentlichen Baustein werden alle wichtigen Ergebnisse des C³-Projektes Anwendung finden. Auf Grund der langfristig erforderlichen Vorplanung wurde dieses Vorhaben bereits im Juni 2016 vom Beirat zur Förderung empfohlen und befindet sich aktuell in der Beantragung. In dieser Bekanntmachung soll es nochmals vorgestellt werden, da es thematisch der letzten Phase zuzuordnen ist. Die Partnerzusammensetzung ist bereits abgeschlossen.

Technologie – Lückenschließung

V3.2      Gesundheits- und Arbeitsschutz
V3.3      Mechanischer Verbund
V3.4      Verstetigung von Produkt- und Serviceentwicklungen

Ziel ist die Beseitigung noch offener, relevanter Fragen in Bezug auf die Technologie zur Sicherstellung der Marktfähigkeit von Carbonbeton. Jeder Themenbereich wird durch einen fachspezifischen Vorhabenleiter organisiert. Dieser verantwortet die inhaltliche Ausarbeitung und schlägt dem C³-Vorstand die für die Umsetzung des Vorhabens optimale Partnerstruktur vor. Jeder Vorhabenleiter erstellt eine Kurzskizze (zur Vorlage). Der jeweilige Vorhabenleiter koordiniert das Vorhaben auch in späteren der Umsetzungsphase. Wenn Sie in diesen Vorhaben mitarbeiten möchten, dann stimmen Sie sich bitte direkt mit den jeweiligen Vorhabenleitern ab. Die Kontaktdaten der Vorhabenleiter finden Sie in den Anlagen zur Ausschreibung.

Zukunftsfähigkeit 2020+5 (Invention)

V3-I       Invention (Machbarkeitsstudien)

Hier sollen Zukunftsthemen im Rahmen von Machbarkeitsstudien näher betrachtet werden, um sicherzustellen, dass die richtigen Impulse für die Verstetigung der Carbonbetonbauweise im Rahmen der Strategie 2020+5 gesetzt werden. Die Schlüsselthemen lassen sich in die Bereiche „Herstellung nicht erdölbasierter Carbonfasermaterialien“, „branchenübergreifender Stoffkreislauf sowie Recycling und Entsorgung“ und „intelligente Carbonbetonstrukturen“ untergliedern.

Zur Teilnahme an der Ausschreibung erstellen Sie bitte unter Verwendung der Vorlage eine Kurzskizze.

V4 – Individualvorhaben

Diese Ausschreibung adressiert die Entwicklung und Umsetzung individueller marktfähiger Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen im Bereich Carbonbeton. In dieser Phase sollen aus der gesamten C³-Forschung Technologien und Querschnittsthemen in konkrete Anwendungen überführt werden. Die Zielerreichung ist in zwei Phasen zu strukturieren. In der ersten, geförderten Phase (V4) sollen im Rahmen experimenteller Forschung und Entwicklung Produkte und Verfahren bis Ende 2019 zur Verfügung gestellt werden, so dass diese voraussichtlich ab dem Jahr 2020 im Anschluss einer zweiten eigeninitiierten Phase in den Markt überführt werden können.

Wenn Sie eine konkrete Idee in einem Forschungsverbund oder auch individuell umsetzen möchten, reichen Sie bitte unter Verwendung der Vorlage eine entsprechende Skizze ein. Bei Forschungsverbünden muss ein Vorhabenleiter festgelegt werden, der die Skizze erstellt und die spätere Koordination übernimmt.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise und Erläuterungen in den verschiedenen Ausschreibungsunterlagen sowie in den dazugehörenden Vorlagen für die Kurzskizzen.
Die Skizzen müssen spätestens bis zum 31.10.2016 bei der Konsortialführung auf elektronischem Wege oder per Post eingehen. Verspätet eingereichte Unterlagen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Frau Jana Strauch (Administration)
Tel.:       0351-48456715
E-Mail:  email hidden; JavaScript is required

Dr.-Ing. Matthias Lieboldt
Tel:         +49 351 484 567-13
E-Mail:   email hidden; JavaScript is required

C³ im Filmporträt

„Neues Bauen mit Carbonbeton“ – das ist der Titel eines Films, der das C³-Projekt auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung  „Unternehmen Region“ informativ, anschaulich und unterhaltsam vorstellt.
Wer Interesse, Lust und Zeit hat, klickt hier.

Zukunftspreis für Dresdner Carbonbetonforscher

dzp_logo_zusatz_2016-2-03Heute wird die Nominierung der Professoren Manfred Curbach, Direktor des Institutes für Massivbau der Technischen Universität Dresden, Chokri Cherif, Direktor des Institutes für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik sowie Professor Peter Offermann, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Tudalit und Beirat im Deutschen Zentrum Textilbeton für den Deutschen Zukunftspreis 2016, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation in München bekannt gegeben.
Mit der Nominierung werden die Erfolge bei der Erforschung und Entwicklung des neuen Verbundbaustoffes Carbonbeton im C³- Projekt gewürdigt und die Bedeutung dieses neuen Verbundbaustoffes für die Zukunft des Bauwesens herausgestellt.
Der Deutsche Zukunftspreis des Bundespräsidenten gehört zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Die Nominierung, die Auswahl in den „Kreis der Besten“, ist bereits eine Ehre. Der Bundespräsident zeichnet Einzelpersonen oder Personengruppen aus, die hervorragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovationen marktfähig machen. Nominiert für den Deutschen Zukunftspreis sind insgesamt drei Teams. Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet am 30. November 2016 in Berlin den Gewinner aus.
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.deutscher-zukunftspreis.de/de

 

Berliner Morgenpost über C³-Projekt

Die Berliner Morgenpost berichtete über die Aufnahme der Arbeit am C³-Teilprojekt „Vorgespannter Carbonbeton für Straßenbrücken und Flächentragwerke“. Vorhabenleiter ist die TU Berlin, Fachbereich „Entwerfen und Konstruieren- Massivbau“ . Lesen Sie mehr.

C³-Journal September erschienen

„Informationsflüsse laden ein zum Bad der Emotionen.“ sagt ausgerechnet ein Bauingenieur. In welchem Zusammenhang er das wohl geäußert hat?

Auf jeden Fall ist das Zitat von Erhard Horst Bellermann (*1937), der nicht nur Bauingenieur war, sondern auch als Dichter und Aphoristiker bezeichnet wird, eine treffliche Überleitung zur Einladung, sich in unserer neuen Ausgabe des C³-Journals über Neues und Interessantes aus dem C³-Projekt zu informieren.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen vielleicht nicht gleich ein Bad der Emotionen, aber viel Freude beim Lesen unseres C³-Journals.
Und das sind die Themen der dritten Ausgabe des C³-Journals:

Gemeinschaft als Erfolgsmodell: C³-Konsortium erneut ausgezeichnet
Daumen hoch für C³!
Zukunftskurs: Konferenz der deutschen Carbonbetonforscher in Dresden
Im Kommen: Beton as Art
Spannend: C³ – Teil einer Open-Air-Wissenschaftsausstellung
Im Fluss: Neues aus den Vorhaben
Ausblick: Termine
Vielseitig: Presse über C³
Gesucht: Mitstreiter für Entwicklungsfeld „Textilbewehrtes Bauen“

Leipziger Volkszeitung über C³-Carbon Concrete Composite

Gestern wurden im Betonwerk Oschatz, einem Partner in Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt C³-Carbon Concrete Composite, zum Abschluss eines C³-Teilprojektes sechs Meter lange Binder mit Carbonbewehrung hergestellt. Bei dieser innovativen Bauweise wird die herkömmliche Stahlbewehrung durch Carbon ersetzt. Geforscht wird in diesem Zusammenhang auch an Betonrezepturen und technologischen Abläufen. Die Fertigung dieses konkreten Bauteiles, wie es im Bauwesen immer wieder zum Einsatz kommt, wurde gestern von rund 30 Vertretern aus Wirtschaft und Forschung verfolgt. Lesen Sie mehr unter http://www.lvz.de/Region/Oschatz/Carbon-statt-Stahl-Betonwerk-Oschatz-wird-zum-Forschungsfeld

Man soll die Preise feiern wie sie kommen

Feierlich und dem Anlass angemessen war´s. Das Otto- Mohr- Labor
der TU Dresden bot für die Verleihung des Preises „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ am 26.07 2016 an den C³-Carbon Concrete Composite einen durchaus würdigen Rahmen. Die  Gästeschar illuster: der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, die Repräsentantin der Initiative »Deutschland – Land der Ideen«, Anja Schlottmann, Ministerialrat Hans-Peter Hiepe aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, Friedbert Damm, Direktor der Deutschen Bank Dresden. Neben all den offiziellen Gästen waren die Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Massivbau und des Otto- Mohr- Labors der TU Dresden anwesend. Letzteren galt ein ganz besonderer Dank für ihr Engagement im C³-Projekt.

Der Preis wird enthüllt durch Prof. Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender des C³- Carbon Concrete Composite e.V., Friedbert Damm, Direktor der Deutschen Bank Dresden  und Anja Schlottmann Repräsentantin der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« (v.l.n.r.)
Der Preis wird enthüllt durch Prof. Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender des C³- Carbon Concrete Composite e.V., Friedbert Damm, Direktor der Deutschen Bank Dresden und Anja Schlottmann, Repräsentantin der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« (v.l.n.r.)
Wie man sieht: ein Freudentag! Stolz wird der Preis von den Preisgebern und Preisempfängern hergezeigt. v.l.n.r.:  Anja Schlottmann, Repräsentantin der Initiative »Deutschland – Land der Ideen«, Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, Prof. Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender des C³- Carbon Concrete Composite e.V sowie Friedbert Damm, Direktor der Deutschen Bank Dresden.
Stolz wird der Preis von den Preisgebern und Preisempfängern hergezeigt. v.l.n.r.: Anja Schlottmann, Repräsentantin der Initiative »Deutschland – Land
der Ideen«, Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, Prof. Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender des C³- Carbon Concrete Composite e.V sowie Friedbert Damm, Direktor der Deutschen Bank Dresden.
Freudvoll auch das C³-Team um Prof. Manfred Curbach. Vorn v.l.n.r.: Dajana Musiol, Angela Reute, Prof. Manfred Curbach, Dr. Matthias Lieboldt, Sandra Kranich, hintere Reihe v.l.n.r.: Dominik Schlüter, Jana Strauch, Matthias Tietze, Dr. Frank Schladitz
Wie man sieht: ein Freudentag! Auch das C³-Team um Prof. Manfred Curbach strahlt. Vorn v.l.n.r.: Dajana Musiol, Angela Reute, Prof. Manfred Curbach, Dr. Matthias Lieboldt, Sandra Kranich, hintere Reihe v.l.n.r.: Dominik Schlüter, Jana Strauch, Matthias Tietze, Dr. Frank Schladitz.
So sieht er in nah aus: der Preis für Nachbarschafft Innovation.
So sieht er in nah aus: der Preis für Nachbarschafft Innovation.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

C³ international

Es ist nicht der erste Artikel, der über das Projekt C³-Carbon Concrete Composite  in der internationalen Presse bzw. in den Online-Medien erscheint. Und er zeigt- das Interesse an Carbonbeton besteht weltweit, denn wie andere Beiträge des Blogs zeigen, sind auch die Probleme mit Betonbauten weltweit ähnliche…

Wer dieser Sprache  mächtig ist, hier geht`s zum Artikel.

Eine schwungvolle Präsentation – Wissenschaftsausstellung offiziell eröffnet

Cara und das Carbonbetonkleid wurden auf dem Dresdner Neumarkt mehr als gefragt! Heute wurde offiziell die Open-Air-Wissenschaftsausstellung von DRESDEN-concept eröffnet. Oberürgermeister Dirk Hilbert und Rektor der TU Dresden Hans Müller-Steinhagen waren da. Und wir – C³ – Carbon Concrete Composite e.V. – inklusive Carbonbetonkleid.

Mit einem Kleid aus Carbonbeton haben wir für reichlich Aufregung gesorgt. So konnte auch der Oberbürgermeister Dirk Hilbert nicht einfach an unserem Stand vorbeilaufen. Das 2,5 Kilo leichte Kleid verdeutlich auf ungewöhnliche Weise, was die Materialkombination aus Carbon und Hochleistungsbeton auszeichnet: nämlich  Leichtigkeit, Schwung und Eleganz.

Welche Besonderheiten weist Carbonbeton auf, wo liegen die Unterschiede und in welchen Bereichen kann er angewendet werden? Antworten auf diese Fragen warten auf die Besucher der DRESDEN-concept (DDc) Wissenschaftsausstellung, die ab heute bis zum 3. Oktober 2016 auf dem Dresdner Neumarkt mit wissenschaftlichen Highlights begeistert. Filme, spielerische Elemente für alle Altersgruppen und Texte in Deutsch und Englisch informieren Interessierte über zwölf aktuelle Themen in der wissenschaftlichen Landschaft und das rund um die Uhr, bei jedem Wetter und kostenlos.

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Oberbrügermeister Dirk Hilbert betont die Besonderheiten des Wissenschaftsstandortes Dresden.
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Zahlreiche Besucher kamen zur Eröffnung der DRESDEN-concept Wissenschaftsausstellung.
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Prof. Wieland Huttner, Vorstand im DRESDEN-concept, unser Model Cara und Prof. Manfred Curbach präsentieren sich vor dem Carbonbeton-Stand.
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Auch der Oberbürgermeister Dirk Hilbert war von den Vorteilen des Materials Carbon begeistert: viermal leichter und fünfmal tragfähiger als Stahl.
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Dr. Matthias Lieboldt erläuterte interessierten Bürgern, was den innovativen Baustoff ausmacht, auch am Beispiel des Carbonbetonkleides.
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Prof. Manfred Curbach bei der offiziellen Vorstellung des Themas Carbonbeton.

 

C³ goes TV

20160704_Wissenschaftsausstellung_Presse_SK007_klein (2)Ungewöhnliches, Ungewohntes und Unkonventionelles ist allemal gut für eine Berichterstattung im Fernsehen. Und beides trifft auf die Open Air Wissenschaftsausstellung auf dem Dresdner Neumarkt, die noch bis 3. Oktober 2016 zu besichtigen ist, sehr wohl zu.

Deshalb: heute 19 Uhr mdr einschalten. Im „Sachsenspiegel“ wird über die eigenwillige und bestechend interessante Präsentation der Dresdner Wissenchaftslandschaft berichtet. C³ ist dabei.

Beton kann so leicht sein

PostkarteBeton-1C³ in der Wissenschaftsausstellung von Dresden-concept

Wissenschaft ist spannend und kann unterhaltend sein. Dafür gibt es mindestens drei Belege: hohe Einschaltquoten von TV-Wissenschaftssendungen, die Science Slam Veranstaltungen, die mittlerweile mit ihren Anhänger ganze Stadien füllen und die Besucherströme, die sich alljährlich in den Universitätsstädten in Langen Nächten durch Labore und Hörsäle drängen.

DRESDEN-concept setzt „Einen drauf“ − vom 4. Juli bis 3. Oktober 2016 bietet der Verbund von 22 Partnern aus der Dresdner Wissenschaft und Kultur  auf dem ehrwürdigen Neumarkt in Dresden eine Novität − eine Open-Air − Wissenschaftsausstellung.

Die Ausstellung will Einheimische und Besucher mit wissenschaftlichen Highlights begeistern.  Filme, spielerische Elemente für alle Altersgruppen und Texte in Deutsch und Englisch informieren rund um die Uhr, bei jedem Wetter und kostenlos über aktuelle Forschungsergebnisse der DDc-Partner. Die vier großflächigen Aufsteller vermitteln zwölf aktuelle Forschungsthemen innerhalb der Forschungsschwerpunkte: Bioengineering & Biomedizin; Informationstechnik & Mikroelektronik; Materialien & Strukturen und Kultur & Wissen.

Am  7. Juli 2016 findet ein medienwirksamer Rundgang durch die Ausstellung, bei dem alle Aussteller Informationen zu Ihrem Ausstellungsbeitrag geben, statt.

 

Gemeinschaft als Erfolgsmodell: C³- Konsortium erhält Preis „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

C³ ist ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“. Einer von 100 in jedem Jahr. Der Wettbewerb „Deutschland-Land der Ideen“verfolgt das Ziel, ein positives und modernes Deutschlandbild zu vermitteln.
Und die Ausgezeichneten? Sie wollen ihr kreatives Potenzial, ihre  innovative Kraft und ihr individuelles Engagement publik machen und andere zum Nachahmen anregen und motivieren. Und sich am Erfolg ihrer Arbeit freuen. Zum Beispiel am Tag der Preisverleihung.

Am 26. Juli 2016 um 11 Uhr nehmen die am C³-Projekt Beteiligten-  Partner, Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder und wohlwollende Mitstreiter- den Preis aus den Händen der Organisatoren des Wettbewerbes im Otto-Mohr-Laboratorium der TU Dresden entgegen.

Zur Anmeldung

Neues Karbon- Forschungslabor in Dresden

Die Gründer des neuen Forschungszentrums: Prof. Hubert Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) (links) und Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden
Die Gründer: Prof. Hubert Jäger, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) (links), Prof. Chokri Cherif, Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden

„Research Center Carbon Fibers Saxony“ (RCCF)- heißt das Karbon- Forschungslabor, das heute,  zum Auftakt des „20. Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums“ offiziell  an der TU Dresden in Betrieb genommen wird. Im RCCF wollen Wissenschaftler der TU Dresden erproben, wie sich am effektivsten maßgeschneiderte Kohlefasern für superleichte Autos, Flugzeuge und Möbel herstellen lassen. Künftig werden Karbon-Verbundwerkstoffe enorm an Bedeutung und Anwendungsbreite gewinnen. Karbon-Verstär-kungen könnten zum Beispiel sehr grazile Häuser aus dem 3D-Betondrucker oder superfeste Bauteile nach dem Vorbild der Natur („Bionik“) ermöglichen.
In dem Zentrum sollen durchgängige Entwicklungsketten vom Faserrohstoff bis zum fertigen Bauteil erforscht werden. Die Ergebnisse der Forschungen sollen in die industrielle Anwendung transferiert werden.
Die Gründer des neuen Labors, Prof. Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) sowie Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM)- beide an der TU Dresden- sind Partner im C³-Konsortium.
zur Presseinformation

Erfolgreicher Verlauf der ersten C³-Konferenz

Gespanntes Interesse, aufmerksame Zuhörer und kompetente Vortragende – das sind die Eindrücke, die man von den beiden Beratungstagen der Fachkonferenz des C³- Carbon Concrete Composite mitnimmt. Carbonbetonforscher aus ganz Deutschland trafen sich am 8. und 9. Juni 2016 in Dresden, um ihre Arbeitsfortschritte innerhalb des gleichnamigen Bauforschungsprojektes vorzustellen und sich weiter zu vernetzen.
Mehr als 150 Teilnehmer verfolgten die Fachvorträge über den Stand und die Ergebnisse der bereits laufenden  C³- Vorhaben.  Den jeweiligen Vorträgen folgten angeregte Diskussionen und Gespräche.
Einen kleinen Höhepunkt abseits der „Fachsimpelei“ markierte das Gespräch mit der Künstlerin Amelie Marei Löllmann, die dem Institut für Massivbau der TU Dresden einen Teppich aus Beton zum Geschenk machte.  Der Abend klang mit einem Get Together aus.

Prof. Manfred Curbach,  Vorsitzender des Vorstandes des C³- Carbon Concrete Composite, hieß die Gäste der Ersten C³- Konferenz willkommen.
Carbonbetonforscher, Carbonbeton, Konferenz, Erste C3-Konferenz
Steffen Rittner vom Institut für Textilmaschinen und textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden sprach über Beschichtungen, textile Bewehrungsstrukturen und -stäbe.
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Die Konferenz stand ganz im Zeichen der Vernetzung. Die Partner des  interdisziplinären Netzwerkes C³, nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu intensivieren.
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Präsentationsmöglichkeit zur C³-Konferenz: U.a. Evonik Ressource Efficiency GmbH präsentierte sich im Rahmen der Konferenz mit einem Stand.
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Die  Übergabe eines Betonteppichs durch die Künstlerin Amelie Marei Löllmann an das Institut für Massivbau der TU Dresden.
Carbonbetonforscher, Carbonbeton, Konferenz, Erste C3-Konferenz
Rege Diskussionen und Gespräche in den Konferenzpausen beförderten nicht nur den fachlichen Austausch.

Zukunftskurs: Konferenz der deutschen Carbonbetonforscher in Dresden

Carbonbetonforscher aus ganz Deutschland treffen sich am 8. und 9. Juni 2016 in Dresden-Hellerau zur ersten C³-Konferenz. C³ – Carbon Concrete Composite ist das größte Bauforschungsprojekt Deutschlands und bündelt die deutsche Carbonbetonfoschung. Ziel des C³-Projektes ist es, Carbonbeton als innovativen Zukunftswerkstoff zu entwickeln und Deutschland als Leitanbieter weltweit zu etablieren.
In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2020 mit bis zu 45 Millionen Euro geförderten Projekt C³ – Carbon Concrete Composite fokussiert sich die gezielte praxisorientierte Forschung, um die Schlüsselanwendungen von Carbonbeton als Produkte auf dem Markt erfolgreich zu platzieren.
Die erste C³-Konferenz hat vor allem den interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die weitere Vernetzung der derzeit 140 C³- Partner aus Wissenschaft, Unternehmen und Verbänden zum Ziel. Sie repräsentieren die gesamte Wertschöpfungskette. Die inhaltliche Spreizung der Partner reicht von Forschungs-instituten über Baustofflieferanten bis hin zu metallbearbeitenden Betrieben und Softwareherstellern.
In derzeit knapp 50 Verbundvorhaben innerhalb des C³-Projektes werden alle relevanten technischen als auch wirtschaftlichen Fragestellungen aufgeworfen, untersucht und Lösungen für die C³-Carbonbeton-Bauweise erarbeitet. Das betrifft alle notwendigen Forschungen am Material, der Herstelltechnologie aber auch an Themen wie Recycling und Gesundheit sowie
die Implementierung in die Aus- und Weiterbildung.